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Archiv des Tags ‘Big Surf’

17März2010

Honolua Bay on FIRE and some one gives a shit

 

Local time: all day

A larger north swell has been hitting the Hawaiian shores since yesterday. As it looks like the swell must have been peaking today. The wind conditions could not have been better. Light easterly trade winds made it possible to surf not only at Honolua Bay. As you can see in the pictures the sets were solid. I will spare you with a size measurement, as size always depends on who you ask.

Anyway, I did not surf H-Bay today, I went to a more mellow spot a few miles south. The sets had still a nice size but the crowds are more mellow there. Unfortunately the fun ended when I came back to my car to find my spare 6′2″ stolen from my truck. I am wondering what sicko would do that, as the chances are big that sooner or later I will find my board being surfed some where on Maui calling out the prick who took to give it back to me.

Anyway, I had a hard time picking the shots of the day, as there were so many good ones, so enjoy some of the best pictures of the year. (At least for my opinion)

Who gives a shit? I do!

Who gives a shit? I do!

This one never gets old.

This one never gets old.

A classic...

A classic...

It was big today.

It was big today.

Who let that one go?

Who let that one go?

At least I still have my 6'8".

At least I still have my 6'8".

19Januar2010

Pictures of the day – Sick Sunday at Honolua Bay

 

Local time: Sunday all day

Sonntag war eindeutig wieder einmal ein Tag an Honolua Bay wo nur die ganz tollen und geladenen Gäste Wellen bekamen. Wie schon gesagt die Maui Surfelite und ein paar North Shore Boys aus O’ahu waren am regeln. Da spielte es auch kein Rolle wenn man die „Inside“ hatte.

An Tagen wie solchen gibt’s genĂĽgen andere „Secret“ Spots, die zwar nicht so gut sind aber dafĂĽr ganz friedlich mit 4 anderen Jungs surfen. Anyway… Heute war anders: Wir waren mit Captain Phils Boot unterwegs und machten einen Segel-Surftag in der Bucht zu Honolua. Es war ein schönes Schauen vom Ankerplatz, die Wellen schälten sich perfekt um die Ecke bei „The Cave“ die Barrel könnte schöner und einfacher nicht zu haben sein. Die Sets kamen sehr regelmässig, man könnte eigentlich sagen es ging ab wie Arsch.

Honolua BayAm pumpen…sag ich.

Wenn die Wellen bei Honolua Bay 6-8fuss (hawaiian) sind dann ist es immer so, dass dann die ganze Northshore von Maui zu gross ist und Jaws auch am Laufen ist. Das gilt auch für O’ahu: Nur Waimea, 2ndReef Pipe, Sunset und Makaha halten noch bei einem Swell wie diesem. Worauf ich hinaus will? Alle wissen Honolua ist am Laufen und jeder der kein Jetski oder ne 10’ Gun hat kommt nach Honolua zum Surfen.

Honolua Bay

VIP Lounge

Super! Wir schauten vom Boot etwas zu ne weile und stürzten und dann auch ins buchstäbliche Getümmel. Alleine einen Take Off zu machen war ganz ausser Frage und oft wurden die Barrels auch brav geteilt. Am Peak zu surfen wollten wir aber nicht und warteten auf Inside Sets oder hofften Jemand würde auf die Fresse fallen damit wir den Rest der Welle surfen konnten. Der Plan war aber auch nix, weil die Jungs einfach zu gut waren und selten ne Welle verpatzen und an der Inside wimmelte es von Boogie-Boardern. So fanden wir uns als bald im Zirkus draussen am Peak. Mein Kollege mit dem Longboard, machte nicht lang faxen und paddelte einfach darauf los, auf der Welle surften 3 andere Jungs hinter ihm. Er paddelte erst gar nicht zurück ins Line Up und ich hörte mir die Locals an wie sie ihn verschworen. Ich paddelte rein, raus, vor, zurück und überhaupt; hatte dann doch mal glück und saß an der richtigen Stelle und dank einem missverstaendtnis der Jungs draußen schnappte ich mir eine Welle. Beim zurück Paddeln kam ein Set der grösseren Sorte an und ich paddelte wie ein wilder, konnte gerade noch unter der Lippe wegtauchen. Hätte ich Zeit gehabt meinen Arm auszustrecken hatte ich dem Typen neben mir das Brett bei seinem Airdorp unter den Füssen weg ziehen können. Man hatte kaum Platz zum Duck Diven so eng war es.

Honolua Bay Locals

Barrel at Honolua BayTeilen unter Kollegen

Nach 2 Stunden Katz- und Mausspiel mit den Leuten und den Wellen war es mir dann zu doof und ich paddelte zurück zum Boot zu Sandwich und Bier. Die Bi Ausbeute war wohl eher schäbig: 2 so so lala Wellen draussen und ne schnelle kleine an der Inside auf dem Rückweg zum Boot.

Barrel at Honolua BaySo machts Spass

Es ist erstaunlich, dass es an Tagen wie diesen nie Verletzte gibt. Da spielten sich zum Teil haarsträubende Szenen.

Der Tag war bestimmt erlebnisreich und wir hatten gut Spass beim Segeln und dem Vernichten unseres Biervorrates. Aber mit Höllenritten und fetten Tubes können wir leider nicht herum prahlen.

unsurfbarHonlua Bay hat auch eine sehr “Uncrowded” Links-Welle.

7Januar2010

Pictures of the day – Ho’okipa am dampfen

 

Local time: all day

Heute war Ho’okipa (Aussprache: Ho’okipa nicht Huukipa) fett am dampfen, so fett, dass Marc Jäggi und ich uns erst gut überlegten raus zu paddeln.

hookipa1Gedankenanstoss

hookipa3What a day!

Marc Jäggi, Swisscharger und Mitbetreiber des Zürcher Surf-Tourveranstalters surftours.ch, kam eben vor 10 Tagen auf der Insel an.
Nach gutem Abschätzen der Lage entschieden wir uns, dass wir uns diesen Tag nicht von den einigen 10 Fuss Sets verderben lassen wollten. Wir nahmen also unsere Eier in die Hand und paddelten raus. Der Lifeguard am Strand wollte noch kurz wissen ob wir diesen Size auch handhaben können und warnte uns vor der Strömung weiter draußen.

Rauspaddeln bei Ho’okipa ein einem grossen Tag ist schon ein Erlebnis für sich selber. Wir waren gerade im Riffkanal angekommen, als eines dieser besagen Sets ankam, eine mannshohe Weißwasserwand ist schwer zu „Duck Diven“ und ich wurde 20meter nach hinten gesogen und krachte in Marc der auch gerade zermühlt wurde. So viel zum raus paddeln.

hookipa2Solide Sachen.

Draussen im Lineup angekommen, machten wir es uns dann gemütlich bei Kaffe und Kuchen und warteten auf das nächste Set. Wir waren froh, dass sich die Sets Zeit liessen. Der Wind war nun auch schon etwas stärker und blies gute 10 – 15kt seitlich off shore.

Die Sets bei Lanes (Links aussen bei Ho’okipa) federn sehr lange in den Wind und erst im letzten Moment wirft die Lippe aus. Es ist also nichts mit easy Anpaddeln, Anleiten und dann Take Off, sondern eher: Paddeln gegen den Wind wie Wild, alles Wasser im Gesicht, nichts mehr sehen, Eier runter geschluckt und ab durch die Mitte. Es dauerte ein gute weile bis mir dieses Kunststück zum ersten mal gelang, die Belohnung stellte sich jedoch sofort ein. Auch unser Kollege aus Zürich chargte wie ein Local Boy, wenn ich das Bild das ich von seinem Take Off im Kopf habe ausdrucken könnte wäre das wohl ein Bild für eine Zeitschrift: Solide 8 Fuss, der Surfer im Vertikal und dahinter eine Barrel mit einer vom Wind verblasenen Lippe.

hookipa5Lanes

Anyway, wir wurden gut belohnt dort draussen, aber man muss auch sagen, dass wir fast 2 Stunden gegen Strömung und Wind angepaddelt haben und Zahl der gesurften Wellen weit unter dem Durchschnitt lag.

Zurück am Strand waren wir dann super gestocked, dass uns die Eier nicht rasiert wurden und zur Feier des Tages machte Makani „so und so“,  Pro Surfer von der Big Island noch ein Foto von uns. Der Tag war komplett und es war noch nicht mal 13.00 Uhr.

mike-and-marcTwo stoked guys.

Ganz e gschmeidigi Sach!

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