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Archiv der Kategorie ‘Picture of the day‘

4November2010

Honolua Bay im Sturm, die ASP nimmt Abschied von Andy Irons

 

Nach dem guten Surftag von Gestern, waren die Wellen nur noch Heute Morgen gut. Am Nachmittag erreichte uns die Kaltfront welche dem Tiefdruckgebiet anhing welches für die grossen Wellen sorgte.

honolua-bay-im-sturm

Die ASP hat den Rip Curl 2010 Pro Search auf Puerto Rico bis Freitag suspendiert um Abschied von Andy Irons zu nehmen. Gestern Mittwoch paddelte die versammelte ASP in Puerto Rico ins Wasser um in einem grossen Kreis eine Beerdigungszeremonie ab zu halten. Mick Fanning stand der Schmerz sichtlich im Gesicht geschrieben als er seinen Blumenkranz zu Wasser trug.

Auch auf Hawaii selber können viele den Verlust kaum war haben; so plötzlich und unerwartet kam Andys tot. In der Zwischenzeit wird über Andys Todesursache spekuliert. Der Obduktionsbericht von Mittwoch scheint noch nicht genauen Aufschluss zu geben über Andys Todesursache. Offenbar wurde Andy im Hotelzimmer im Grand Hyatt in Dallas im Bett unter seiner Decke tot aufgefunden. Die Autopsie an Irons liess jedoch noch keine Schlüsse auf die Todesursache ziehen. Wir wissen zur Zeit nur, dass in Irons Hotelzimmer Methadon gefunden wurde in einem Behälter für das Medikament Zolpidem, ein Medikament gegen Schlaflosigkeit. Es steht jedoch fest, dass Irons Tod nicht von aussen herbeigeführt wurde. Ob sein Ableben im Zusammenhang mit seiner Erkrankung an Dengefieber und den Medikamenten steht ist zur Zeit völlig offen. Genaue Ergebnisse werden erst in 30 – 60 Tagen erwartet.

2010 war Andy Irons “Comeback” Jahr auf der ASP Tour, er konnte sich am Billabong Pro in Tahiti gegen Kelly Slater im Finale durchsetzen. Andy Irons hinterlässt seine schwangere Frau Lyndie welche kurz vor der Geburt ihres Kindes steht.

Das ganze Jucker-Hawaii Team kondoliert von ganzem Herzen der Irons Familie, wir sind über den Tot von Andy erschüttert.

3November2010

2. November 2010 ein Tag den man nicht vergisst

 

Der 2. November 2010 sollte auf Hawaii ein Tag der Freude werden. Der erste grosse Swell des Winters haute so richtig rein. Honolua Bay war am Morgen noch total „out of control“ viele Local Secret Spots erwachten zum Leben und alle hatten Spass. Die Wellen waren super, es war einer der besten Swells, der sich auch mit den Swells des legendären Winters von 2009/10 einreihen kann. Ein Jeder der ein Surfboard hat war im Wasser und hatte Spass. Ich surfte Heute mit Sonni Hoenscheid aus Fuerteventura, die hier auf Maui in den Ferien ist. Es ist immer nett jemanden zu Treffen den man vorher nur via Internet kannte.

Classic Cave

Classic Cave

Dann nach dem Sufern kamen die News: Andy Irons ist tot. Einfach so. Ich konnte es kaum glauben, wollte es nicht glauben, ein junger Mann mit Frau und Kids mitten im Leben stirbt einfach so weg. Die News gingen wie ein Schockwelle durch die lokale Surfszene. Trotz der guten Wellen war Andy das Thema Nummer EINS an jedem Break, keiner wollte es so richtig glauben. Andy war einer der besten Surfer den Hawaii je hervorgebracht hat. Andys Wegscheiden ist ein wahrer Verlust.

Geniesst die Bilder vom Heutigen Tag und Surfe eine Welle für Andy wenn Ihr das nächste Mal unterwegs seid.

greenlight-at-honoluanorth-swell-at-honolua

Sun Set for Andy

Sun Set for Andy

1November2010

Der perfekte Sturm

 

Mittlerweile hat sich im Nord-Ost Pazifik ein riesen Tiefdruckgebiet gebildet. Die Mittlerweile hat sich im Nordöstlichen Pazifik ein Sturmtief gebildet von seltenem Ausmaß. Das 940mb Tiefdruckgebiet sitzt in einer für Hawaii sehr guten Position: Das Zentrum des Strums liegt genau nördlich von Hawaii und bestimmt die Windverhältnisse von der Kamtschatkahalbinsel bis zu den Aleuten bei Alaska. Dazu kommt, dass die orkanartigen Winde weit in den mittleren Pazifik hinein reichen. Wir rechnen mit einem „Fetch“ von gut und gerne 2200 Nautischemeilen, plus minus 4000km.

DER STURM

DER STURM

Der Swell generiert von diesem Wind sollte gegen Monag / Dienstag in Hawaii eintreffen. Laut vorhersage soll der Swell gegen die 15 Fuss erreichen und eine Periode von bis zu 20 Sekunden. Solche Zahlen sind fuer Big Wave Surfer sehr verheißungsvoll.

Ich bin sicher die Big Wave Elite diese Welt hat sich bereits in Richtung Jaws begeben um bei der Ankunft dieses Swells dabei zu sein. Die Chancen für einen Legendären Tag wie der 7. Dezember von 2009 sind also sehr gross. Wir erinnern uns immer noch gerne an den Ritt von Sebastian Steudtner der an diesem Tag Surfgeschichte geschrieben hat.

Leider ist meine Woche etwas voll mit Terminen und deshalb werde ich es wohl nicht nach Jaws schaffen mit meiner Kamera. Ich werde aber parat sein bei Honolua Bay mit Kamera und Surfboard, das Spektakel an der Honolua Bay ist jeweils auch nicht ohne, da alle die keinen Jet Ski haben sich dort versammeln werden.

Die Adrenalinpumpe ist schon jetzt in am vorwärmen. Ich bin jetzt schon aufgeregt.

Fortsetzung folgt.

30Oktober2010

Honolua Bay Season Opening

 

So machts Spass: gute Swells in der Vor-Saison zum Winter 2010/2011. Die ASP Tour ist noch in vollem Gange und alle Hawaiian Hotshot Surfers sind noch auf Tour. Die ersten Swells bei Honolua Bay können also noch in aller Ruhe gesurft werden. (Solange man die Zuhause gebliebenen Locals in Ruhe lässt.) Das solle jetzt nicht heissen, dass es weniger Leute im Wasser hat, aber so hat man doch noch etwas Chance selber mal eine Setwelle zu erhaschen.

Geliebte Setwelle

Geliebte Setwelle

Geduld braucht es jedoch alle mal, auch letzte Woche als „The Bay“ 3-5 Fuss war kann es gut und gerne 30 Minuten dauern bis man wieder eine Welle für sich alleine absurfen kann. Die Prognosen sehen sehr schön aus auf nächste Woche. Ich bin mal gespannt wie die Situation dann bei 8 Fuss (Hawaiian) aussieht.

Ihr erfahrt es hier.

Gruss,
Mike

Am Dienstag.

Am Dienstag.

16Juli2010

Surfcheck in Lahaina

 

Heute war ein super Tag für einen Surfcheck: Kein Babysitter = Keine Zeit zum Arbeiten und keine Zeit zum Surfern, dafür um so mehr zuschauen wie die anderen Surfen.

So gut wie der Winter war so be*****sen ist nun der Sommer, die Wellen sind und bleiben Pipifatz. Das Beste was unsere Süd Boje hergibt ist 2.6 Fuss, 15 Sekunden und dazu kommt, dass wir noch 2 Inseln im Weg haben.

Die Wellen Heute waren bestenfalls schulterhoch und das auch nur alle 15 Minuten mit höchstens 2 Wellen pro Set. Die Bedingungen waren dafür weltklasse.

Hafenmauer Madness

Hafenmauer Madness

Surfen in Lahaina

Surfen in Lahaina

Unsere 2 Wellen am Hafen waren überfüllt wie immer und der Local Secret Spot bei der (***) war nicht existent. Wenn man aber die kleinen Wellen dort sieht weiß man sofort was für ein Potential der Spot inne hat, aber nicht zu früh freuen wenn der Spot am laufen ist dann haben die Lahaina Boys das sagen.

Secret Lahaina

Secret Lahaina

23Juni2010

Gute Wellen und ein Sonnenuntergang

 

Finally some waves! The first somewhat south swell showed up today. It has been a long flat spell and we appreciate any waves that are “shortboardable”. The strong trade winds sent some rain squalls down the channel and made for a spectacular sun set.

Check the mobile up loads of the day.

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rare secret spot

maui sunset

maui sunset

12Juni2010

Paddel Abenteuer auf Lana’i

 

sup-macht-gluecklich

Am Morgen segelten wir mit gut 20kt Wind im Rücken vom Luv der Insel in Richtung Lee der Insel. Der Segeltörn dorthin führte entlang der „Shipwrecks Coast“ (Schiffswrackküste). An diesem 30km langen Küstenabschnitt Lana’is wird so ziemlich alles an Abfall angespült, was das Meer, geschweige denn der Mensch, her zu geben hat. Bei 20 bis 30 Knoten „on shore“ Winden 350 Tage im Jahr, ist das auch kein Wunder. Die windverblasenen Strände dort sind einsam und unberührt, fernab von der Zivilisation.

Das war ein hammer Wochenende. Die ganze Geschichte ist auf dem Stand Up Magazin zu lesen.

Mahalos,

Mike

3Juni2010

Wadenbeißer und eine Reggaeband

 

Wochenenden auf Hawai’i sind immer voll gepackt mit Outdoor-Aktivitäten. Dieses Wochenende war mal wieder speziell viel los: Es war Memorial Day Weekend, d.h. Montag war Feiertag.

Die Beach Parks waren schon um 7 Uhr in der Früh rappelvoll, alle Parkplätze waren doppelt und dreifach belegt. Partytime war angesagt, von Kindergeburtstagen, Reggaekonzert bis Karaoke war alles zu finden. Die Locals hier haben das „Beach Camping“ definitiv perfektioniert. Da wurde alles hin getragen die Kinder spielten in einem aufblasbaren Schloss von 3m Höhe und Reggaeband brachte Generatoren für den Strom. Auch die Karaokeparty ließ sich nicht lumpen, die hatten auch das volle Programm mit dabei: Monitore, Generator und Stühle für 20 Leute.

Hawaiian Style Reggae

All das fand wie immer vor einer traumhaften Kulisse statt, mit einem Surfspot gleich mit dabei. Leider waren die Wellen jedoch sehr klein, gerade mal im „Ankelbiter Format“ Waden- resp. Köchelbeißer Format. Die Stand Up Surfer hatten also riesen Spass.

Wir selber grillten unsere Würste auf einem mini Gasgrill damits’ nicht zu viel Platz braucht.

Hawaii Beachpark

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