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Monatsarchiv für September 2008

18September2008

Wenns brennt auf Maui

 

Lahaina heißt in hawaiianisch „The Cruel Sun“ oder auf Deutsch: „Die grausame Sonne“. Man glaubt es eigentlich kaum aber Hawaii ist technisch gesehen in einem permanentem Zustand der Dürre. In Lahaina selber regnet es vielleicht 20 Tage pro Jahr. In krassem Gegensatz dazu steht, dass oben in den Bergen auf dem Pu’ukukui (1800 Meter) einer der feuchtesten Plätze der Welt ist. (355 Tage Regen pro Ja

Mit dem Feuer spielen ist in Lahaina eine sehr riskante Angelegenheit, was uns folgende Bilder zeigen

Ich war bei meiner Kollegin die Haare schneiden und wir wollten hinterher zum Mittagstisch. Der qualm in Lahaina war aber dermaßen dick, dass wir uns mit dem Rad auf die Such nach dessen Ursprung machten. Wir mussten nicht weit radeln bis wir das Ausmaß des Feuers sahen. Direkt hinter der Hauptstrasse brannte es lichterloh. Der Verkehr brach nahe zu zusammen und die Löscharbeiten waren in vollem Gange. Die Löschhelikopter füllten ihre großen Eimer direkt neben uns im Lahaina Schwimmbecken. Das war ein echt krasses Schauspiel. Noch nie sah ich Flammen wie diese aus so naher Entfernung. Glücklicherweise kamen keine Personen zu schaden und auch der Sachschaden hielt sich in grenzen.

Wie sich später herausstellte hatten 2 Buben mit Feuerwerk gespielt.

Fürio de Zeusli chunnt

11September2008

14 Stunden von O’ahu nach Maui

 

Drei Uhr früh was Tagwach am Sonntagmorgen. Die Manu Kai war startklar für unsere Überfahrt nach Maui. Unter guten Bedingungen sollte das nicht länger als 8 Stunden dauern. Die Windverhältnisse waren an diesem gegebenen Tag jedoch nicht gerade günstig. Laut Wetterbericht waren 30 Stundenkilometer Wind zu erwarten. Wir legen um 4 Uhr Morgens ab damit wir soweit wie möglich Segeln konnten bevor die starken Böen am Nachmittag einsetzen würden.

Der Wind blies aber schon um 4.30Uhr mit gut 20 Stundenkilometern gegen uns an. Die See war auch nicht gerade flach, so waren wir schon bevor Sonnenaufgang durchnässt. Mit halb gerefftem Hauptsegel kreuzten wir gegen immer stärker werdende Böen und eine ungemütlich raue See. Alle an Bord waren mittlerweile etwas bleich im Gesicht, keiner hatte wohl damit gerechnet dass wie so durchgebeutelt würden. Wir waren gerade mal 4 Stunden unterwegs.

Wegen eines idiotischen Fehlers von mir ging mir die Batterie meiner Mini-Cam schon frueher aus und ich konnte nicht mehr Filmen. Deshalb existieren nur wenige Bilder von unserer Überfahrt.

Nach gut 7 Stunden kamen wir in Molokai an, wir konnten uns im Lee der Insel etwas ausruhen. Kapitän Phil, der schon einiges an Segelerfahrung hat, war nicht gerade begeisterst von unserer Überfahrt und wollte erst mal Schadensbemessung betreiben: Das Boot war durchnässt nichts blieb trocken. Wir hievten gut 10 Eimer Wasser aus jedem der 2 Büge, und entspannten fuer 2 Stunden in einem alten verlassenen Hafenbecken. Etwas später Motosegelten wir dann im Lee der Insel Molokai weiter in Richtugn Maui. Es war jetzt Mittag, der Wind pfiff mit 30-35 Knoten das ganze Boot summte im Wind. Vierstunden später verließen wir das Lee von Molokai, jetzt ging es nochmals richtig zur Sache:  17 Meilen raue See mit Windgeschwindigkeiten bis zu 35 Knoten. Alle waren wieder nass bis auf die Haut. So segelten wir weitere 3 Stunden bis wir Maui erreichten. Wir schafften es noch gerade vor Dunkelheit an die Anlegeboje.
Pailolo Crossing
Geschafft! An der Bar warteten schon unsere Frauen auf uns mit trockenen Kleidern und einem Rum-Cola.

Na dann prost!
Pictures: Special thanks to Kelly Nash

3September2008

Segeln und Surfen in Waikiki

 

Letztes Wochenende war für mich speziell cool. Wie schon angekündigt flog ich von Maui nach Honolulu um mein Freund Phil zu treffen. Er segelte sein Katamaran die Manu Kai nach Waikiki am vorherigen Donnerstag. Ich wollte unbedingt dabei sein am letzten Tag des Duke Ocean Fest und für die Rückführung des Bootes nach Maui.

Das mit dem Dukes Ocean Fest wurde wohl nix, da am Sonntag nicht mehr viel los war.

Umso abenteuerlicher war dann aber unser Segeltrip zurück nach Maui, wir segelten gegen 25 Knoten Wind und 6 Fuss Windswell an. Dazu aber mehr später hier erst mal ein paar Impressionen von Waikiki.

Fortsetzung folg…

P.S. Special thanks for the music to local boy Jazzy J. (DJ and Composer)

Willkommen auf dem Blog von JUCKER HAWAI'I. Hier erfahrt Ihr alle Neuigkeiten rund um unser Label, unsere Produkte, und was auf Hawaii gerade alles aktuell los ist...und noch viel mehr.

 

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